Focus on the good

"Drama Baby Drama" - so oder so ähnlich hätte die Überschrift für den März 2017 lauten können.  Denn nur eine Woche nach meiner Rückkehr aus den USA hat mich eine Körperkrise ordentlich durchgerüttelt. Der Start ins 1. Wienwochenende nach meiner fast 4-wöchigen Reise begann mit starken Halsschmerzen, verstopfter Nase und einem Hexenschuss in der linken Schulter, die mich um 3:30 Uhr morgens ziemlich lieblos weckten und es mir kaum ermöglichten aus dem Bett zu kriechen.  

Schlaflose Nächte aufgrund starker körperlicher Einschränkungen, die sich über meine gesamte linker Körperhälfte zogen, schienen meine Widerstandskraft und mentale Stärke wieder einmal auf die Probe zu stellen. Was zunächst scheinbar körperlich begann, führte zu einer erschreckend lebhaften Reise in die Vergangenheit und triggerte Erinnerungen, die mir aus meinem alten Verhaltensmuster leider viel zu bekannt waren.  

Nachdem die köperlichen Beschwerden immer unerträglicher wurden, standen einige Arzttermine an. Geschäftstermine und private Verabredungen wurden abgesagt, doch an Schlaf war leider auch nach Abklingen meines USA Souvenirs, in Form eines hartnäckigen Jetlags, noch immer nur zu denken.  

 

Kennst Du das, wenn Dich Dein Gehirn auf wilde Expeditionen entführt und Du ganz vergisst, dass Du der Regisseur Deines Films bist?

Was das Potenzial hatte in ein detailliertes, altbekanntes Drama auszuarten, wurde diesmal von mir selbst ganz bewusst unterbrochen. Denn so laut, eindrucksvoll und glaubwürdig die Einwände und Ängste meines Gehirns auch waren, so gering war meine Lust mich auf diese altbekannte Horrorszenarien und Seitenhiebe a`la "Siehst Du, Du bist halt doch zu schwach!" oder "Was bist Du für eine Mentaltrainerin, die ihre eigenen Grenzen wieder einmal überschritten hat" oder "Oh Gott, was passiert, wenn ich wieder in dieses tiefe Loch falle und beruflich ausfalle!", gepaart mit Erinnerungen an düstere Zeiten, in denen rein gar nichts mehr ging und der Frage wie Selbständigkeit unter solchen Umständen jemals funktionieren sollte.

 

Vielleicht war es meine "Routine des Scheiterns", die Herzöffnung in den USA oder auch der Frühling der gerade ganz Wien mit warmen Sonnenstrahlen, blühenden Bäumen und glücklichen Menschen verzauberte, aber mir war ganz schnell klar, dass ich genau zwei Möglichkeiten hatte:

Ich konnte mich entweder auf das mir vertraute, zerstörerische Drama einlassen oder mich bewusst dafür entscheiden mich auf all die wunderbaren Geschenke, die mich gerade umgaben zu konzentrieren und das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. 

 

Nachdem ich mich für Option 2 entschied, merkte ich ganz schnell, wie positive "Ablenkungen" und sanfte Bewegung nicht nur meinen Geist, sondern auch meinen Körper mit Wohlbefinden versorgten. Anstatt mir daheim die Decke über den Kopf zu ziehen und mich selbst zu bemitleiden, beschäftigte ich mich mit meinen Fortschritten und machte mir bewusst, dass ich bereits Grundlegendes an meinem altbekannten Muster verändert hatte: so erkannte ich z.B. mittlerweile Zeichen, die ich früher noch blind übergangen wäre, nahm diese dankbar an und handelte, indem ich meinen Terminkalender ausdünnte, mir bewusste Auszeiten gönnte, mir selbst, mit Basenbädern, Akupunktur und Sonne, Gutes tat und meine Kreativität zu Lösungsansätzen einlud, um gerade anlaufende Kurse auch unter den gegebenen Umständen abhalten zu können.

Und so kam es, dass der Titel für März 2017 dann doch ein anderer wurde. :)  

 

Meine Learnings aus meiner "Routine des Scheiterns" habe ich an dieser Stelle nochmals zusammengefasst:

*Akzeptiere die Gegebenheiten

*Mach Dir bewusst, was Du bereits verändern konntest

*Praktiziere Dankbarkeit

*Lass Deine Kreativität wirken

*Gönn Dir Auszeiten

*Mach mehr von dem, was Dir gut tut!

 

Wenn auch Du Unterstützung beim Perspektivenwechsel benötigst, das scheinbare Scheitern entdramatisieren möchtest oder Tools im Umgang mit Veränderungssituationen benötigst, dann scheib mir gerne eine Email für Dein persönliches Einzelsetting.  

Ich freue mich, Dich in Deinem Entfaltungsprozess zu unterstützen!  

 

Ich wünsch Dir alles Liebe und viel Gelassenheit im April,

Carolin

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